Diasporanachmittag 2017 in St. Johannis Eppendorf

Ludwigslust und mecklenburgische Kirchengeschichte

Der Diaspora-Ausflug des Martin Luther Bundes in Hamburg führte Anfang Oktober 2016 nach Ludwigslust

Der diesjährige Diasporaausflug des Hamburger Martin Luther Bundes führte eine große Gruppe von Mitgliedern in das herbstliche Ludwigslust.

Mit lebhaften Berichten und Hinweisen führte dort Herr Pastor i.R. Mützke zunächst den Bus durch den zauberhaften Ort und zum ersten Ziel:

Das Stift Bethlehem, 1851 gegründet von Helene von Bülow, deren Geburtstag sich im Jahr 2016 zum 200. Mal jährt. Was als Diakonissenmutterhaus begann, wurde im Laufe der Jahrhunderte ein diakonisches Unternehmen, das sich zur Aufgabe gestellt hat, Menschen mit Hilfebedarf in den unterschiedlichsten Lebenssituation zu unterstützen.

Während die Hälfte der Gruppe zunächst die Stiftskirche besuchte, konnten die anderen Teilnehmer die Paramentenwerkstatt besichtigen. Eindrucksvoll verbindet sich hier künstlerische Ausdruckskraft mit der Erfahrung aus dem traditionellen Handwerk am Webstuhl oder durch sorgfältig überlieferte Sticktechniken.

Hier wird Glaube sichtbar.

Auf Paramenten gewinnt er Gestalt, Form und Farbe.

Ein kleiner Spaziergang begleitet von der Herbstsonne führte zurück zum Bus und zum Mittagessen in die zünftige Speisewirtschaft Dragoner und dann auch schon gleich wieder weiter zur Stadtkirche (früher Hofkirche).

Es war so viel Interessantes zu berichten, dass wir ordentlich mit dem Zeitplan in Verzug gerieten.

In der Ev. Luth. Stadtkirche Ludwigslust, die unseren Vorsitzenden zunächst an einen griechischen Tempel erinnerte, blieb keine Zeit für Erläuterungen, die folgten später an der Kaffeetafel.

Die Gruppe feierte einen Abendmahlsgottesdienst, durchgeführt von Herrn Pastor Matthias Krüger und Pastor Johannes Kühn.

Beim anschließenden Kaffeetrinken im Gemeindezentrum erfuhren wir dann von Herrn Pastor Mützke, dass das Gotteshaus auf Veranlassung des Herzogs Friedrich von 1765 bis 1770 im Zuge des Ausbaus der Residenz durch den Architekten Johann Joachim Busch als Hofkapelle und spätere Grablege erbaut wurde.

Durch ihre Ausrichtung auf das Schloss ist die Kirche nicht geostet und befindet sich als Ausgangs-, bzw. als Endpunkt einer über einen Kilometer langen Achse mit dem Schloss in Verbindung. Dadurch, dass Schloss und Kirche und damit der zentrale Festsaal der Residenz, sowie die herzogliche Loge und der Altar in einer gewaltigen Linie liegen, verdeutlicht das Ensemble die Stellung des Fürsten im Sinne des Gottesgnadentums. Die eigentliche Kirche ist ein aus Backstein errichteter, äußerlich schlicht verputzter Saalbau mit einem Mansarddach, dem ein überbreiter, kulissenartiger Portikus vorangestellt ist, der aus Blickrichtung des Schlosses mit seiner toskanischen Säulenhalle als Point de vue dient. Von den fünf sichtbaren Jochen verbirgt sich die Kirche nur hinter den mittleren drei Öffnungen. Die Schaufront wird von Sandsteinfiguren der vier Evangelisten und einem hohen Christusmonogramm bekrönt, den Figurenschmuck schuf J. Eckstein. Die Säulenhalle wird von einem hohen Giebelfeld bekrönt, dieser trägt in großen Lettern die Widmungsinschrift

 

IESU CHRISTO / MAGNO PECCATORUM REDEMTORI HOC TEMPLUM CONSECRATUM EST / A MAGNO PECCATORE REDEMTO / DEI GRATIA FRIDERICO DUCE MEGAPOLITANO / AEDIFICARI COEPTUM ANNO MDCCLXV MENSE MARTIO / FINITUM ANNO MDCCLXX MENSE IULIO

 

Jesus Christus / dem großen Erlöser der Sünder ist dieser Tempel geweiht / von einem großen erlösten Sünder / Friedrich, durch Gottes Gnade mecklenburgischer Herzog / zu bauen begonnen im Jahr 1765 im Monat März / vollendet im Jahr 1770 im Monat Juli

Ein Ausflug nach Ludwigslust lohnt sich; fahren Sie hin und schauen Sie sich diesen Ort mit seinen Schönheiten an.

Beglückt reiste unsere Gruppe vor Einbruch der Dunkelheit wieder ab und hatte vieles über die Mecklenburgische Kirchengeschichte erfahren.

Diaspora-Nachmittag 2016 und Mitgliederversammlung

fanden am 29. Mai im Herrensaal der Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern in Hamburg statt.

Der Vortrag unseres Referenten Dr. Anton Tikhomirov aus der ELKRAS befasste sich damit, sich in der Theologie vorzutasten. Den entsprechenden Vortrag finden Sie in der Rubrik „Berichte“.

Vortrag von Dr. Anton Tikhomirov beim Diaspora-Nachmittag 2016

Sich in der Theologie vortasten

Erlauben Sie mir, mit einer persönlichen Bemerkung zu beginnen. Die Theologie war für mich immer eine der Wissenschaften, die uns am tiefsten in das Geheimnis des Menschen und der Welt eindringen lassen. Die Theologie würde ich in dieser Hinsicht nur mit der Quantenphysik oder der Neuropsychologie zu vergleichen wagen, welche uns auf ihre Weise ebenfalls höchst unerwartete Seiten der Welt und der menschliche Psyche offenbaren und unsere gewohnten Vorstellungen auf den Kopf stellen. Gerade deshalb möchte ich übrigens in Klammern anmerken: Und wir
brauchen einen intensiven Dialog zwischen diesen drei Bereichen des menschlichen Denkens. Wobei ein solcher zwar mit der Quantenphysik oder der Physik im Ganzen einschließlich der Astrophysik noch irgendwie stattfindet, in Bezug auf die Neuropsychologie mit ihren verblüffenden Erkenntnissen und Theorien aber, so weit ich weiß, praktisch vollständig fehlt. Aber hier können wir die Klammer schließen.
Das war eine Art kurze Illustration, wie bedeutungsvoll die Theologie in der modernen Welt sein kann und muss, selbst wenn die sogenannte moderne Welt das selbst noch nicht richtig versteht. Mit aus diesem Grund ist die Arbeit am Theologischen Seminar für mich immer ein enormes Vorrecht und eine enorme Freude gewesen. Denn das ist ja – unter all den anderen Aspekten, von denen im Weiteren die Rede sein wird – auch die Möglichkeit, selber in dieses erstaunliche Geheimnis einzutauchen und anderen dabei zu helfen: in das Geheimnis der Welt, das Geheimnis des Menschen und das Geheimnis Gottes.
In das Geheimnis eintauchen. Vor dem Glanz des göttlichen Geheimnisses können wir hier auf der Erde nicht anders, als die Augen zu schließen, damit das Leuchten der Herrlichkeit uns nicht blendet und zu Asche verbrennt. Mit offenen Augen oder gar mit einem Mikroskop oder Teles- kop in die Welt des göttlichen Geheimnisses zu kommen wäre der Gipfel an Vermessenheit und Frevel. Dieser Gedanke war der erste Grund dafür, dass ich meinen Vortrag so genannt habe. Im Grunde können wir
uns in der Theologie nur und ausschließlich „tastend“ vorwärts bewegen. Eine andere Möglichkeit haben wir einfach nicht. Und das ist eigentlich das Erste, was man verstehen muss, wenn man sich entschlossen hat, Theo- logie zu studieren.
Leider begreift man das erst, wenn das Studium – oder auch das Leben – schon dem Ende zugeht. Das bedeutet nicht, dass es in der Theologie keine Virtuosität, keine mehr oder weniger guten Theologen geben könnte. Nur geht es nicht um die Ausgefeiltheit eines Elektronen- mikroskops oder eines Orbitalteleskops, sondern buchstäblich um Finger-spitzengefühl. Als ich das begriff, entdeckte ich in gewissem Sinn den früher so schwer zu verstehenden Ausdruck „blinder Glaube“ für mich.
Wenn nicht der Glaube, so doch die Theologie ist wirklich blind. Aber nicht im Sinn eines blinden und gedankenlosen Gehorsams, sondern in dem Sinn, dass sie von Menschen betrieben wird, die von Gottes Herrlichkeit und vom Glanz seines Geheimnisses geblendet sind. Geblendet, aber nicht des Feingefühls beraubt. Nur ist es eine ganz andere Wahrnehmung als in den anderen Wissenschaften und menschlichen Tätigkeitsbereichen. Es ist eine Wahrnehmung, die sowohl besondere Fertigkeiten als auch besondere Bescheidenheit erfordert. In der Theologie kann man sich nur tastend vorwärts bewegen – das ist eines der wichtigsten Dinge, die ich
in den vergangenen Jahren gelernt habe und die ich unseren Studenten
beizubringen versuche. Das ist der erste und wichtigste Sinn, der im Titel meines Vortrags steckt.
Es sind aber noch ein paar andere darin verborgen, die zwar weniger bedeutsam, aber unter unseren Bedingungen nicht weniger aktuell sind. Ein Sinn besteht in Folgendem: Der eigentliche Wiedererstehungsprozess unserer Kirche hat Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts begonnen. In diesem Sinn sind wir – trotz der langen und ruhmreichen Geschichte seit dem 16. Jahrhundert – immer noch eine junge Kirche. Ungefähr 25 Jahre – ist das ein Alter? Selbst für einen Menschen, geschweige denn für eine Kirche! Und das ist noch nicht alles. Innerhalb dieses Vierteljahrhunderts hat unsere Kirche eine ganze Reihe Neuanfänge durchgemacht.
„Ein Neuanfang“ – ich weiß, dass dieser Ausdruck in Deutschland beliebt ist. So optimistisch und positiv er auch ist – für uns, zumindest für mich, klingt er, etwas angespannt. Es ist eine neue Perspektive, aber zugleich auch das Ende der früheren Hoffnungen. In diesem Vierteljahrhundert haben wir einen Großteil unserer potenziellen und tatsächlichen Mitglieder deutscher Herkunft verloren, wir sind von deutscher Leiterschaft zu unserer eigenen und von einer mehrere Hundert Personen starken Synode zu nur rund zwanzig Synodalen übergegangen. Von Millionenbudgets zu drastischen Sparmaßnahmen. Wir haben eine Menge
Gemeinden verloren, aber auch eine Menge neue Mitglieder gefunden. Immer wieder aufs Neue versuchen wir oder sind gezwungen, neue Wege zu gehen und uns diese neuen Wege buchstäblich zu ertasten. Das betrifft auch die Fragen der theologischen Ausbildung. Alles begann mit zweiwöchigen Kurzkursen Anfang der 90er, die auf Initiative des späteren Bischofs und dann auch Erzbischofs der ELKRAS Prof. Georg Kretschmar organisiert wurden und für Pastoren, Prediger und Mitarbeiter in der Gemeinde stattfanden, von denen die meisten überhaupt keine Ausbildung hatten. Diese Kurse waren ein Versuch, ihnen wenigstens einige Grundlagen theologischer Kenntnisse zu vermitteln. Dieses Ziel wurde damals jedoch aus meiner jetzigen Sicht nicht erreicht. Die meisten Teilnehmer waren einfach nicht reif dazu, Vorlesungen zur akademischen Theologie aufzunehmen, die zusätzlich noch in den allermeisten Fällen auf Deutsch gehalten wurden – mit einer
Übersetzung, deren Qualität nicht immer hoch war. Dennoch erwiesen diese Kurse sich als äußerst wichtig: Sie waren – außer den Synoden – die einzige Möglichkeit für Vertreter der verschiedensten Regionen unserer Kirche, einander zu treffen, sich zu unterhalten und Neuigkeiten auszutauschen. Die persönlichen Kontakte und Freundschaften, die damals, Anfang der 90er Jahre, geknüpft wurden, bleiben bis heute eines der wichtigsten verbindenden Elemente unserer Kirche.
Im Jahr 1997 wurde dann auch unser Theologisches Seminar eröffnet. Jetzt lag die Durchführung dieser Kurse in unserer Verantwortung. Gleichzeitig entstand auch die Möglichkeit einer vollzeitlichen und vollwertigen theologischen Ausbildung in Novosaratovka. Aus heutiger Sicht war der Ort für die Einrichtung des Seminars äußerst ungünstig gewählt. Ein nicht besonders beliebter Vorort von St. Petersburg, schlechte Verkehrsanbindung, ständige Probleme mit der Strom- und
Wasserversorgung. Aber damals erschien dieser Ort Herrn Kretschmar und seinem Kollegen Prof. Gerhardt Krodel (Gettysburg), der eine grandiose Kampagne zur Sammlung von Finanzmitteln organisierte, praktisch ideal: Die Möglichkeit, in der Nähe einer Großstadt, eines Zentrums des russischen Luthertums, aber ohne irgendwelche ablenkenden Faktoren Theologie zu studieren, überwog alle anderen
Überlegungen. Ich hatte die Ehre und das Glück, unter den ersten Studenten zu sein.
Das war eine unvergessliche Zeit: schwer, da die letzten Bauarbeiten am Seminar gleichzeitig noch am Laufen waren, es nicht die nötigen Räume gab, kein ausgearbeitetes Programm und kein fester Stundenplan vorhanden war. Aber trotzdem war es eine erstaunliche Zeit, eine Zeit des Durchbruchs zur Zukunft. Einer Zukunft, die dann nicht wirklich angebrochen ist.
Die zweiwöchigen Kurse zweimal pro Jahr liefen wie schon gesagt mehr oder weniger weiter wie vorher. Jetzt wurden sie aber als eine Art Fernausbildungsform aufgefasst. Irgendwann herrschte die Meinung, nach acht solchen Kursen könnte man ein vollwertiges Diplom des Seminars bekommen – genau so eins wie die Vollstudenten nach drei Jahren Studium und einem Jahr Praktikum in der Gemeinde.
Einige Zeit wurden solche Diplome wirklich recht leicht vergeben, was dazu führte, dass heute Dutzende von Amtsträgern in unserer Kirche ein Diplom des Seminars haben, deren theologisches Ausbildungsniveau zu wünschen übrig lässt. Alle Versuche, Ordnung zu schaffen und die Anforderungen an die Absolventen strenger zu gestalten, stießen und stoßen auch heute noch auf ernsthaften Widerstand. Ich greife ein wenig vor und sage, dass wir jetzt auf der Grundlage dieser „Fernkurse“ zwei- oder dreimal im Jahr Fortbildungskurse durchführen. Die Teilnahme an diesen Kursen ermöglicht keinen Anspruch auf ein Diplom, aber nach Abschluss jedes Kurses bekommen die Teilnehmer ein offizielles Fortbildungszeugnis. Die Teilnehmerzahl ist stark zurückgegangen: Solange die Kurse als gangbarer Weg zum Erhalt eines Diploms angesehen wurden, kamen zu den einzelnen Kursen bis zu 35 Personen, heute übersteigt die Teilnehmerzahl selten 12-15 Personen. Aber das sind
Menschen, die eine klare Vorstellung haben, warum sie da sind, und außerdem ermöglicht es eine solche Gruppengröße, den Lehrprozess effektiver zu gestalten.
Ich würde sagen, dass die „tastende Suche“ in diesem Fall recht erfolgreich war.
Das Vollstudium lief bis 2010 mehr oder weniger auf die gleiche Art weiter, aber allmählich wurde klar, dass einerseits die Nachfrage drastisch abgesunken war, da die Zahl der Gemeinden sich deutlich verringert hatte, und dass gleicherweise auch die finanziellen Möglichkeiten der Kirche zurückgingen. Dementsprechend war kaum
jemand bereit, drei oder vier Jahre seines Lebens in eine Ausbildung zu investieren, die nicht den Erhalt eines Arbeitsplatzes gewährleistete und noch nicht einmal mit einem staatlich anerkannten Diplom abgeschlossen wurde. Andererseits nahmen auch die finanziellen Möglichkeiten des Seminars ab, und zusätzlich verloren wir eine ganze Reihe Dozenten, insbesondere ausländische, deren Verträge abliefen und von Seiten der aussendenden Kirchen nicht verlängert wurden. All das führte zur Suche nach neuen Lösungen. Eine solche Lösung war der Übergang zu einem
modularen Ausbildungssystem, das ich trotz seines Scheiterns immer noch für das gelungenste halte und dessen Vorteile heute sogar einige von denen anerkennen, die anfangs dagegen protestierten. Hier besteht keine Notwendigkeit für ausufernde Erklärungen, wie dieses System funktionierte oder hätte funktionieren sollen. Das ist recht kompliziert (und grade die Kompliziertheit war einer der Gründe dafür, dass seine Einführung auf ernsthaften Widerstand von Seiten der Studenten wie auch der Kirchen stieß). Es genügt zu sagen, dass es ein Versuch war, das Vollstudium und die Fortbildungskurse unter einen Hut zu bringen und den gesamten Studienbetrieb in Form von zweiwöchigen thematischen, prinzipiell für alle Interessierten offenen Modulen zu organisieren und dabei die ständigen Vollstudenten zu behalten, die dann verpflichtet waren, alle vorhandenen Module zu besuchen. Ich wiederhole: Ich halte dieses System für aussichtsreich – mehr noch: für die einzig mögliche Form eines Vollstudiums unter unseren Bedingungen – und wenn es in Zukunft darum gehen wird, ein Vollstudium einzurichten, wird das zwangsläufig auf dieser Grundlage geschehen. Trotzdem gelang die Einführung in jenem Moment nicht, und nach einem Probejahr, das gleichzeitig das Abschlussjahr für die zu der Zeit vorhandenen Studentengruppen war, wurden wir mit dem schlichten Fehlen neuer
Vollstudienanträge konfrontiert.
Das war die Krise, die uns dazu brachte, unsere Herangehensweise an das Ausbildungssystem in unserem Seminar radikal zu überdenken. Es muss gesagt werden, dass diese Krise zeitlich mit einem anderen Um- stand zusammenfiel: Unsere staatliche Lizenz für Ausbildungstätigkeit lief ab. Die Erneuerung der Lizenz schien zu der Zeit über unsere Kräfte zu gehen - jeder, der mit der russischen Bürokratie zu tun gehabt hat, wird verstehen, was ich meine. Eine Lösung für uns war der Übergang zu einem Ausbildungssystem auf Distanz, das nicht mehr offiziell als Ausbil- dung bezeichnet wurde, sondern den Namen „theologische Aufklärungs-kurse“ bekam. Es war jedoch vorgesehen, dass die Teilnehmer immer noch drei Jahre studieren sollten – bloß über das Internet, indem sie von uns die Lernmaterialien bekamen und uns die Antworten auf die Aufgaben schickten. Natürlich gab es sofort eine ganze Welle von Kritik, da viele der Ansicht waren, es sei unmöglich, ohne direkten Kontakt mit den Dozenten und mit anderen Studierenden Theologie zu studieren. Diese ganze Kritik ist mehr als berechtigt – aber nur in der Theorie. Das Seminar hatte nicht die Möglichkeit, die Anreise von Dutzenden von Studenten aus unterschiedlichen Regionen Russlands und der ehemaligen Sowjetunion zu finanzieren und wird sie auch nicht mehr haben. Innerhalb der Kirche wurde dieses Ausbildungssystem mehr als positiv aufge-nommen. Schon zum ersten Semester wurden mehr als vierzig Studie- rende aufgenommen. Im Weiteren stieg ihre Zahl noch, obwohl eine ganze Menge Teilnehmer die Aufgaben nicht rechtzeitig schafften und ausschieden. Heute haben wir 69 Studenten, die die Ausbildung nach diesem System fortführen. Mehr als zu irgendeiner früheren Zeit!
Aber auch dieses System war nicht der letzte Schritt bei der Organisation unseres Bildungsbetriebs. In den letzten zwei Jahren sind einige sehr wichtige Dinge geschehen. Erstens wurde unser Seminar sehr streng vom Justizministerium überprüft, wodurch unser neues System als Ausbildung „enttarnt“ wurde, d.h. es stellte sich heraus, dass wir nicht das Recht haben, sie durchzuführen – sogar bei Vorhandensein der alten Lizenz, da für Bildungsprogramme auf Distanz eine besondere Lizenz erforderlich ist. An uns wurde eine ganze Reihe von Anforderungen gestellt, von denen ich einige nachher noch erwähnen werde.
Zweitens stellte sich heraus, dass unsere Lizenz durch einige neue
Rechtsvorschriften zu einem bestimmten Moment zu einer unbefristeten geworden und damit noch gültig war. Natürlich musste sie erneuert werden, aber in diesem Fall war das deutlich leichter. Dennoch sieht diese Lizenz nur ein Vollstudium und ein vollwertiges Fernstudium (A.d.Ü.: mit regelmäßigen Anreisen zu Lern- und Prüfzwecken) vor, aber kein Studium auf Distanz.
Entsprechend den Anforderungen des Justizministeriums mussten wir unsere Satzung und sogar unseren Namen – genauer gesagt, dessen rechtliche Form – ändern. Das hatte auch damit zu tun, dass  Ausbil-dungsstätten jetzt keine „Anstalten“ mehr, sondern nur noch „Organisa-tionen“ sein können. Es gab noch eine Reihe anderer Anforderungen an den Namen. Dabei ist interessant, dass religiöse Einrichtungen (zu denen wir auch gehören) keinerlei Abkürzungen in  ihrem Namen benutzen dürfen. Er muss immer und unter allen Umständen ausgeschrieben werden. Letztlich heißen wir nun: Geistliche religiöse Bildungsorganisation höherer Bildung „Theologisches Seminar der Evangelisch-Lutherischen Kirche“. Sie können sich vorstellen, wie es ist, zu versuchen, diesen Namen zum Beispiel in Bankformularen unter-zubringen! Aber das ist eine eher unbedeutende Schwierigkeit. Sehr viel wichtiger ist die Notwendig- keit, uns von dem System auf Distanz zu verabschieden und zu einem vollwertigen Fernstudium überzugehen. Das bedeutet mindestens zwei Studien- und Prüfungsperioden im Jahr mit Anreise aller Studenten sowie eine fünfjährige Ausbildung.
Da dies sowohl vom Justizministerium als auch vom Bildungsministerium gefordert wird, muss der Übergang zu diesem Ausbildungssystem mög- lichst schnell umgesetzt werden. Hier erhebt sich aber natürlich eine gan- ze Reihe von Schwierigkeiten. Die Hauptschwierigkeit ist: Was sollen wir mit den schon vorhandenen Studenten machen, die ihr Studium unter ganz anderen Bedingungen begonnen haben und von denen viele schon auf das Ende ihres dreijährigen Studienprozesses zugehen?
Zurzeit weiß ich keine befriedigende Lösung. Außerdem hat das Seminar, wie ich schon sagte, nicht die Möglichkeit, die Anreise der zukünftigen Fernstudenten zu den Prüfungssitzungen zu finanzieren. Das werden sie selber (oder ihre Kirchen) tun müssen. Zusammen mit der langen fünf- jährigen Studienzeit wird das die Beliebtheit unseres Bildungsprogramms drastisch vermindern. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir in Kürze wie- der mit einen Defizit an Personen, die unter solchen Bedingungen an einer Ausbildung interessiert sind, zu tun bekommen. Allerdings freuen wir uns zurzeit über unbedingte Unterstützung von Seiten der Kirche (die leider durchaus nicht immer selbstverständlich war). Ich rechne damit, dass wir mit ihrer Hilfe einen Ausweg aus den aktuellen Problemen und einen neuen Weg in die Zukunft finden. In eine Zukunft, die diesmal auch wirklich anbricht. Denn wir haben durch bittere Erfahrung gelernt, die Dinge im kirchlichen Leben nüchtern zu betrachten und die vorhandenen Aussichten realistisch einzuschätzen.
So müssen wir uns also auch hier, bei der Suche nach Formen und Mög- lichkeiten theologischer Lehre, „tastend“ bewegen, ständig auf der Suche, konfrontiert mit ständig wechselnden Verhältnissen innerhalb der Kirche und mit immer neuen Anforderungen von Seiten des Staates. Allein schon beispielsweise die Vorschrift, sich an ein einheitliches elektronisches Sys- tem zur Erfassung aller Studenten aller Hochschulen Russlands anzu- schließen, was wir auch tun mussten! Nicht nur dass das höchst kosten-intensiv war – jetzt funktioniert das System noch nicht einmal!
Und niemand kann richtig erklären, was man tun muss, um es in Ordnung zu bringen. Wobei, nach den Hilferufen der Leiter vieler Hochschulen zu urteilen, durchaus nicht nur wir mit diesem Problem zu tun haben. Mit Schrecken denke ich daran, was passiert, wenn das Bildungsministerium jetzt – nach der Erneuerung unserer Lizenz – eine Kontrolle unserer Studienprogramme durchführen möchte (was häufiger vorkommt). Die bürokratischen Anforderungen daran, mit denen schon einige theologi- sche Ausbildungsstätten konfrontiert wurden, gehen ins Absurde. Beispielsweise darf es in der Liste der Lehrliteratur zu jedem Fach keine
Bücher geben, die älter als 15 Jahre sind! Wir sind eine rein innerkirch- liche Organisation, die keine staatliche Akkreditierung hat oder anstrebt, was derartige Forderungen vielleicht etwas abmildert. Aber man kann es einfach nicht vorher wissen …
Und noch etwas bedeutet die „tastende“ Suche. Die meisten unserer Studenten sind es nicht gewohnt, theologisch zu denken oder überhaupt frei und kritisch zu denken, dabei aber ihrem Bekenntnis treu zu bleiben. Der Weg zum theologischen Denken ist für sie sehr schwer. Hindernisse sind hier die fehlende Übung im kritischen Denken, ein Erbe der Sowjetzeit, sowie ein ebenfalls von dorther stammendes allzu „mathe-matisches“ und rationales Denken, das ich als „fehlende Bereitschaft zum Geheimnis“ bezeichnen würde. Ein ebenso großes Hindernis ist der Ein- fluss einer primitiven Volks-Orthodoxie sowie charismatischer Prediger mit ihren einfachen Antworten auf einfache Fragen. Die meisten haben fast keine Erfahrungen im Kirchenleben, geschweige denn Erfahrungen mit dem Leben in einer ernsthaften evangelischen Kirche. Der Weg vieler unserer Studenten ist tatsächlich ein tastender Weg, bei dem man ständig auf Hindernisse stößt, hinfällt und Dinge nicht verstehen kann, die anderen offensichtlich erscheinen. Die Studenten auf diesem Weg zu begleiten bedeutet in gewissem Sinn, auf die eigene „klare Sicht“ der Probleme, Fragen und Themen zu verzichten und sich mit ihnen zu solidarisieren, um gemeinsam mit ihnen zu stolpern, aber auch erstaun- liche freudige Entdeckungen zu machen – das ist die Aufgabe, die schwere, aber auch sehr dankbare Arbeit eines
Dozenten an unserem Seminar.
Unter diesen Bedingungen erscheint es unmöglich, über Zukunfts-perspektiven und über die Arbeit an neuen Zugängen zur theologischen Bildung nachzudenken. Aber ohne dieses Nachdenken würden wir einfach stagnieren. Deshalb wage ich es zusammen mit meinen Kollegen, nach vorn zu schauen und an das zu denken, was jenseits der Grenzen der aktuellen Bedürfnisse und Schwierigkeiten liegt. Das ist selbstverständlich wiederum eine „tastende“ Bewegung, ein Nachdenken über eine unbekannte Zukunft. Aber mir scheint, dass unsere kirchlichen und in vieler Hinsicht auch unsere theologischen Erfahrungen so wichtig und so einzigartig sind, dass gerade unter unseren Bedingungen trotz aller Schwierigkeiten und vielleicht in vieler Hinsicht sogar wegen dieser etwas Neues entstehen wird, etwas, das die ganze Theologie der evangelischen Kirchen vorwärts bringen kann. Wir werden mit einer unvorstellbaren staatlichen Bürokratie, mit Evangelikalismus innerhalb der Kirche, mit aggressiver religiöser Ignoranz und einer Fülle abergläubischer Vorstellungen in der weltlichen Gesellschaft, mit einer weit fortgeschrit- tenen Säkularisierung und mit politischen Einschrän-kungen von Rechten und Freiheiten konfrontiert, welche bisher allerdings nicht direkt unsere kirchliche Existenz antasten. Das alles zwingt uns dazu, neue Wege zu suchen. Aber für mich ist wichtig, dass das nicht nur eine Suche nach Wegen zum Überleben wird. Das ist viel zu wenig. Es muss wirklich eine Suche nach Wegen in die Zukunft sein, in die offene Zukunft, in Gottes Zukunft und die Zukunft der Kirche. Ich bin sicher, dass wir bei dieser tastenden Suche noch mehrfach auf Unerwartetes stoßen werden – sowohl an Gestaltungsformen unseres Lebens und unseres Lehrbetriebes als auch in der Theologie selber.
Ich bin Ihnen sehr dankbar dafür, dass Sie uns auf diesem unserem Weg begleiten, sich über unsere Erfolge freuen und unsere Verluste mitfühlen, dass Sie uns aktiv helfen – mit Wort, Gebet und Tat. Für uns, für mich, ist das äußerst wichtig.
Schließen möchte ich mit einem meiner Lieblingswitze. Ich erzähle ihn recht häufig, so dass einige von Ihnen ihn vielleicht schon gehört haben. Ich selber staune jedoch immer wieder darüber, wie aktuell er bleibt und als wie aktuell er sich immer wieder erweist. Und außerdem hat er mit Tasten zu tun, allerdings nicht mit dem Tasten, sondern mit den Tasten.

 

Ein russischer Neureicher möchte als großer Musiker berühmt werden. Er hat sich einen teuren Konzertflügel gekauft, in seiner Wohnung aufgestellt und ein paar Dutzend Freunde eingeladen, um für sie ein Konzert zu geben. Das Konzert bestand darin, dass er anderthalb Stunden lang immer wieder dieselbe Taste anschlug. Am Schluss gab es tosenden Beifall. Aber einer seiner Freunde fragte dann doch schüchtern: „Hör mal, das war toll. Aber ich habe schon einmal im Fernsehen ein paar andere große Pianisten gesehen, und die haben auf unterschiedliche Tasten
gedrückt … Warum hast du das anders gemacht?“
„Das ist ganz einfach“, antwortete er. „Die suchen noch nach der richtigen Taste, ich habe sie gefunden.“ Wir suchen noch, wir tasten noch. Und das ist auf seine Weise sehr gut!

Diaspora-Ausflug 2015

nach Basthorst und Breitenfelde

Nahe des Gutes Basthorst steht die evangelische St. Marienkirche mit eigenem Chor. Die neugotische Feldsteinkirche wurde von 1857 bis 1858 errichtet. Aus dem Vorgängerbau stammte der marmorne Altar von 1658 mit Säulen und trompetenden Putten, der durch die damalige Herrscherfamilie Familie von Uffeln gestiftet wurde. Die in Basthorst herrschenden Gutsfamilien unterhielten immer eine enge Beziehung zur Kirche, oft verbunden mit weitreichender finanzieller Unterstützung.

Enno Freiherr v. Ruffin hält das Patronat der Kirche St. Marien, welches schon von seinem Vater ausgeübt wurde. Geleitet wird diese von der Pastorin Frau Kirsten Sattler. Er begrüßte die Mitglieder nach der Ankunft des Reisebusses.

Das Breitenfelder Kirchspiel wurde 1194 zum ersten Mal im Domkapitelverzeichnis von Ratzeburg erwähnt. Um 1230 wurde dann das Kirchengebäude im romanisch-gotischen Übergangsstil erbaut. 1867/68 wurde sie umfassend restauriert und umgestaltet und der heutige Glockenturm gebaut. Bereits ein Jahrhundert später wurde sie von innen erneut restauriert und umgestaltet. Dabei ist die wunderschöne mittelalterliche Farbverglasung im Chorraum von 1250 wieder in den Mittelpunkt gerückt. Weitere Besonderheiten sind das romanische Taufbecken von Gotland, ebenfalls um 1250, und die Jesus-Glocke von 1511. Sie soll die einzige Glocke in unserer Gegend sein, die sich "inschriftlich als Scheideglocke kennzeichnet". Die historische Marcussen-Orgel von 1869 (2 Manuale, 19 Register) wurde Anfang 2006 umfassen renoviert.

In dem schönen alten Pastoratsgebäude in Breitenfelde, Dorfstraße 26, ist auch das Kirchenbüro untergebracht. Zum Ensemble gehört auch die Pfarrscheune, in der die kirchliche Gemeindearbeit ihre Heimat hat.

 

Diaspora-Ausflug 2014 am 11.10.2014

Der Diasporaausflug führte eine Gruppe von 40 Freunden und Mitgliedern des Hamburger MLB nach Bordesholm.

Wir erreichten die schöne Klosterkirche nach fröhlicher Fahrt mit dem Reisebus und wurden zu einer spannenden Kirchenführung empfangen, die fast in eine KirchenRallye ausartete.

Die Klosterkirchengemeinde umfasst den westlichen Teil Bordesholms und die Dörfer Grevenkrug, Hoffeld, Mühbrook, Schmalstede, Schönbek, Sören. Mittelpunkt der Gemeinde ist die von den Augustiner Chorherren im Jahre 1332 errichtete Klosterkirche, eine gotische Hallenkirche, die auch Ort vielfältiger kultureller Veranstaltungen ist. Sie ist Dienstag – Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Für die zahlreichen Aktivitäten des Gemeindelebens ist darüber hinaus das Haus der Kirche auf dem Lindenplatz wichtig.
 
Im Leitbild heißt es u. A.: "Die Klosterkirchengemeinde ist eine offene, lebendige christliche Gemeinschaft. Die Gottesdienste sind die verbindende Kraft der Gemeinschaft".
Die Kirchenmusik bildet in der Gemeinde einen besonderen Schwerpunkt mit der Klosterkantorei, Jugend- und Kinderchor und zahlreichen Konzerten.
 
Nach einem gelungenen Mittagessen im Gasthof brachte der Bus die Teilnehmer zurück in das Haus der Kirche. Mit frisch gebackenem Kuchen wurden wir dort erwartet.
Herr Pastor Krüger berichtete über die Aktivitäten des Hamburger MLB in der Diaspora, aber auch von der Verantwortung zur Unterstützung der Zentralstelle des Martin Luther-Bundes.
 
Wohin geht die Reise im nächsten Jahr? Wir wissen es noch nicht!

Diaspora-Nachmittag 2014

Liebe Freunde des Martin-Luther-Bundes in Hamburg, liebe Schwestern und Brüder,

 

hiermit möchte ich Sie sehr herzlich zu unserem nächsten Diasporanachmittag einladen.

Pastor i.R. Norbert Hintz, der Vorsitzende des Martin-Luther-Bundes Hannover wird uns besuchen und über seine Tätigkeit als Bischofsvikar in der ELKER, der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Europäischen Rußland, berichten. Gerade in einer Zeit, in der besonders viel über Rußland und seine Nachbarn in den Medien berichtet wird, ist es sehr interessant , einen Blick ins Innere des Landes aus lutherischer Sicht zu richten.

 

Wir treffen uns um am 1.6.2014 um 15.30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Hamburg-Hamm, Dreifaltigkeitskirche, Horner Weg 17.

 

Gäste aus Ihrer Kirchengemeinde und Ihrem Freundeskreis sind herzlich bei uns willkommen.

 

Wir bitten um telefonische (04193-997511) oder schriftliche Anmeldung, gern auch per E-Mail (pastorkrueger@aol.com), bis zum 27.5.2014.

 

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Mathias Krüger

Mitgliederveranstaltungen und Reisen

 

17.11.2013 Diaspora-Nachmittag und Mitgliederversammlung im Gemeindehaus der Dreifaltigkeitskirche in Hamm. Der gesamte Vorstand wurde für eine Amtszeit von 6 Jahren neu gewählt:

1. Vorsitzender: Herr Pastor Mathias Krüger

2. Stellvertretender Vorsitzender: Herr Pastor i.R. Dr. Hans-Jörg Reese

3. Erste Kassenführerin: Frau Hannelore Lay

4. Zweite Kassenführerin: Frau Lore-Ließ Bunge

 

27.10.2013 Diaspora-Nachmittag und Mitgliederversammlung im Gemeindehaus der Dreifaltigkeitskirche in Hamm. Der gesamte Vorstand wird neu gewählt. 

 

 

28.09.2013 Ausflug nach Glückstadt und Kollmar, für Mitglieder und Gäste des Hamburger Vereins

Mittagessen und kleine Wanderung in Glückstadt, Kaffeetrinken, Kirchenführung und Gottesdienst in Kollmar.
Haltepunkte des Busses:

Bergedorf - Hamm (Dreifaltigkeitskirche) - Eppendorf (St. Johannis)
Abfahrt: 9.30 Uhr
Gottesdienst: 15.30 Uhr
Rückkehr: 18.00 Uhr